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Neubau IGS Wilhelm Bracke

Die Nibelungen macht Schule

Der Neubau der Integrierten Gesamtschule Wilhelm Bracke zählt zu den bedeutendsten Bauprojekten in der Geschichte der Nibelungen-Wohnbau. Er steht beispielhaft für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und zeigt, dass die Nibelungen nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch Verantwortung für die Entwicklung Braunschweigs übernehmen. Mit dem Bau einer der größten Schulen Niedersachsens entstand ein Gebäude, das bis heute Maßstäbe in Architektur, Nachhaltigkeit und Funktionalität setzt.

IGS WB

Ein Schulbau
der Superlative

Der Neubau der Integrierten Gesamtschule Wilhelm Bracke in der Weststadt gehört zu den großen Erfolgsgeschichten der Nibelungen-Wohnbau. Im Jahr 2012 beauftragte die Stadt Braunschweig ihre Tochtergesellschaft mit dem Bau einer der größten Schulen Niedersachsens. Für die Nibelungen bedeutete dieses Projekt den Beginn einer neuen Epoche – endlich wieder ein Großprojekt dieser Größenordnung.

Die 1972 eröffnete IGS Wilhelm Bracke teilte das Schicksal vieler öffentlicher Gebäude aus den 1960er- und 1970er-Jahren: Eine umfassende Sanierung wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen. Deshalb entschied sich die Stadt für einen Neubau, der nur wenige Meter neben dem bestehenden Schulgebäude entstand.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 39,2 Millionen Euro entstand auf einer Bruttogeschossfläche von knapp 16.000 Quadratmetern eine moderne Schule für rund 1.400 Schülerinnen und Schüler sowie 120 Lehrkräfte. Nach nur rund 22 Monaten Bauzeit konnte der Schulbetrieb Anfang 2015 im neuen Gebäude aufgenommen werden.

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Architektur, Nachhaltigkeit und Pädagogik

Der Neubau vereint moderne Architektur mit einem zukunftsweisenden pädagogischen Konzept. Herzstück jeder Jahrgangsstufe ist ein sogenannter Marktplatz, um den sich die Klassenräume gruppieren. So entstehen kurze Wege und offene Lernbereiche, die den Austausch fördern.

Auch in ökologischer Hinsicht setzte das Gebäude neue Maßstäbe. Die Schule wurde in Anlehnung an den Passivhausstandard errichtet. Auf dem Dach erzeugen 706 Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 183 kWp jährlich rund 150.000 Kilowattstunden Strom. Hinzu kommen eine vollständige Barrierefreiheit, eine moderne Frischküche für bis zu 800 Essen täglich, großzügige Außenanlagen mit drei Schulhöfen, Sportflächen, Kletterwand, Schulgarten sowie ein Freiluftklassenzimmer.

Für die hohe architektonische Qualität und innovative Gestaltung erhielt das Gebäude mehrere Auszeichnungen.

Mehr als ein Schulgebäude

Mit dem Umzug der Schule Ende 2014 begann zugleich ein neues Kapitel für die Weststadt. Nach dem Rückbau des alten Schulgebäudes entstand auf dem ehemaligen Schulgelände das Quartier „Am Alsterplatz“ – ein modernes Wohnquartier, das bis heute zur Weiterentwicklung des Stadtteils beiträgt.

Der Neubau der IGS Wilhelm Bracke zeigt beispielhaft, wie kommunale Bauprojekte weit über ihre eigentliche Funktion hinaus wirken können. Sie schaffen moderne Bildungsorte, setzen Impulse für die Stadtentwicklung und leisten einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft Braunschweigs.