Die neue Leichtigkeit des Bauens:
Die Lichtwerk-Höfe 2
Die modernen Gebäude am Lampadiusring der Lichtwerk-Höfe 2
Im neuen Stadtquartier Nördliches Ringgebiet begann die zweite Bau- phase. Diese sah das Schaffen von öffentlich gefördertem Wohnraum vor. Mit den Lichtwerk-Höfen 2 gestaltete die Nibelungen Wohnraum für Menschen mit einem geringen Einkommen. 69 1- bis 5-Zimmerwohnungen entstanden in den zwei fünfgeschossigen, modernen und umweltfreundlichen Gebäuden in der Montgolfierstraße 2 und im Lampadiusring 16. Der Eintritt zu allen Wohnungen in den Lichtwerk-Höfen 2 ist barrierefrei, teilweise sind die Wohneinheiten rollstuhlgeeignet und mit einem Aufzug erreichbar. Im Sommer 2023 erhielten die neuen Mieterinnen und Mieter die Wohnungsschlüssel.
In den Gebäuden befinden sich 18 Appartements für betreute Wohngemeinschaften. In einer Wohn-Pflegegemeinschaft leben pflegebedürftige Mieterinnen und Mieter, die in zehn individuellen Wohnbereichen mit Bad und französischem Balkon wohnen. Darüber hinaus stehen ihnen Gemeinschaftsräume und ein gemeinschaftlich genutzter Garten zur Verfügung. ambet e. V. hat die ambulante Betreuung übernommen. Im selben Haus betreut die Lebenshilfe gGmbH zwei Wohngruppen mit insgesamt neun 1-Zimmerappartements. Doch nicht nur das Innere der Gebäude der Lichtwerk-Höfe legte die Messlatte für den zukünftigen sozialen Wohnungsbau sehr hoch. Das Wohnumfeld wurde mit klimaangepassten Laubbäumen, weitläufigen Rasenflächen und Sträuchern begrünt. Auch ein Innenhof mit Terrasse, barrierefreien Wegen sowie Aufenthalts- und Begegnungsbereichen steht allen Mieterinnen und Mietern generationsübergreifend zur Verfügung. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Neubaugebietes profitieren von einem umweltfreundlichen Mobilitätskonzept wie in den Lichtwerk-Höfen 1: von Car- und Bike-Sharing und einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Die Lichtwerk-Höfe 2
erhielten das Qualitätssiegel für sicheres Wohnen
Und in den Lichtwerk-Höfen 2 lebt es sich nachweislich besonders sicher: Im Januar 2025 zeichnete die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann das Quartier mit dem Qualitätssiegel für sicheres Wohnen aus. Dieses wird an Wohnprojekte und Wohnanlagen verliehen, die sich der Kriminalprävention in besonderer Weise gewidmet haben. Seit 2011 wird das Qualitätssiegel von der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen verliehen. Ministerin Dr. Wahlmann bezeichnete die Lichtwerk-Höfe 2 der Nibelungen als ein Leuchtturmprojekt für sicheres und soziales Wohnen in Niedersachsen. Der Auszeichnung ging ein umfangreiches Zertifizierungsverfahren voraus. Der Jury gefiel der vielseitige und inklusive Wohnungsmix in den beiden Häusern. Vorbildlich seien die technische Ausstattung der Anlage mit Pilzzapfenverriegelungen und Spionen an den Wohnungstüren sowie die besonders gut einsehbare und ausgeleuchtete Eingangssituation mit Gegensprechanlage. Bereits 2021 wurden die Nibelungen-Wohnprojekte im Ilmweg 16 und 18 und 2023 das umfangreich sanierte Quartier in der Richter- und Spitzwegstraße mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. In Bauphase drei wird im Nördlichen Ringgebiet ab 2027 erneut das bezahlbare Wohnen für alle Generationen mit geringem und mittlerem Einkommen, gefördert durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen, im Vordergrund stehen. Rund 73 moderne 2- bis 5-Zimmerwohnungen will die Nibelungen im beliebten Quartier errichten. In das frei finanzierte Staffelgeschoss wird u. a. eine ambulant betreute Wohnpflegegemeinschaft einziehen.
Zentrumsnah im Grünen:
die Nibelungen baut
92 Wohnungen in Stöckheim-Süd
Nach dem geförderten Neubauprojekt im Nördlichen Ringgebiet Lichtwerk-Höfe 2 begann die Nibelungen 2023 auch mit dem Bau von bezahlbarem und inklusivem Wohnraum in Stöckheim-Süd. 73 öffentlich geförderte Wohnungen mit den Adressen Hillenwiese 1, 3, 4 und 6 entstanden im südlichsten Neubaugebiet Braunschweigs. Gleich in mehrerlei Hinsicht hielt die Nibelungen die Versprechen der Vergangenheit ein. Mit einem Mietpreis von 6,10 Euro pro Quadratmeter bleiben die 1- bis 5-Zimmerwohnungen (45 bis 95 Quadratmeter) mit zeitgemäßen Grundrissen und dreifach verglasten Fenstern auch für Menschen mit Wohnberechtigungsschein bezahlbar. Und in den zwei viergeschossigen Mehrfamilienhäusern gibt es neun rollstuhlgerechte Wohnungen. Das Viertel vereint Naturnähe mit Mobilität – zentrumsnah und im Grünen. Wenige hundert Meter entfernt beginnt der Wald Lechlumer Holz. Direkt vor der Haustür, von der Wendeschleife aus, fährt die Straßenbahn in das Zentrum Braunschweigs. Am 1. Dezember 2024 zogen die ersten Mieterinnen und Mieter ein.
2025 begann die Nibelungen in Stöckheim-Süd im Berghey 3 mit dem Bau von 19 weiteren öffentlich geförderten Wohnungen, darunter befanden sich fünf moderne Maisonette-Wohnungen und zwei rollstuhlgerechte Wohneinheiten. Die ersten Einzüge der Mieterinnen und Mieter werden voraussichtlich im Januar 2027 beginnen.
Umbau Taubenstraße:
2000 Quadratmeter für das Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V.
Die Nibelungen hat seit 1926 etliche neue Stadtteile realisiert. Dennoch gab es in der 100-jährigen Unternehmensgeschichte der städtischen Tochtergesellschaft auch Bauprojekte, die sie forderte. 2022 begann der Umbau des Gebäudes in der Taubenstraße 8, das sich im Besitz der Braunschweig Beteiligungen GmbH befindet. Im Auftrag des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung e. V. entsteht dort ein modernes Schulungszentrum für Nachwuchskräfte und Mitarbeitende. Das NSI ist der zentrale Bildungsträger der Kommunen in Niedersachsen. Hier werden unter anderem Fachkräfte im Personalmanagement, in der Organisationsentwicklung im Verwaltungsrecht oder im Gesundheitsmanagement ausgebildet. Aber auch alle Verwaltungsangestellten, Kaufleute für Büromanagement, Verwaltungswirte und Sekretäranwärter drücken für den öffentlichen Dienst im NSI die Schulbank. Seit dem Herbst 2023 vermietet die Nibelungen die 2.000 Quadratmeter große Fläche an das NSI.
Das sanierte Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung in der Taubenstraße
Im November 2022 hatte die Nibelungen angefangen, die 2.000 Quadratmeter große Gesamtfläche komplett zu entkernen. Aus den vielen bisher kleinteiligen Büroeinheiten entstanden auf einer Ebene zehn großzügig gestaltete Seminarräume, moderne Büros und eine Bibliothek. Eine Herkulesaufgabe: Mit der Umnutzung des Gebäudes wurden der Brandschutz sowie große Teile der technischen Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht. Ende August 2024 wurde das Bildungszentrum Braunschweig, das von der Wendenstraße in das Nördliche Ringgebiet umgezogen war, feierlich eingeweiht.
Rund 2.300 Mieterinnen und Mieter machten bei der Zufriedenheitserhebung mit
Persönliche Wertschätzung, gegenseitiger Respekt und Transparenz sind das A und O für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter. In einer Meinungsumfrage wollte die Nibelungen mit Unterstützung des Hamburger Instituts AktivBo nach dem Jahreswechsel 2024 von allen Mieterinnen und Mietern wissen, wie zufrieden sie sind. Gefragt wurde bei der Zufriedenheitserhebung unter anderem nach dem Service, dem Wohnkomfort, dem Gefühl der Sicherheit im Haus und im Quartier, dem Erscheinungsbild des Hauseinganges und den Mieten. 2.299 Mieterinnen und Mieter – mehr als jeder dritte Haushalt – nahmen an der Meinungsumfrage teil. 209.000 Einzelinformationen und 7.644 Kommentare erreichten das städtische Wohnungsunternehmen. Insgesamt zog das Unternehmen nach der Auswertung der Befragung ein positives Fazit. Die Ergebnisse der Evaluation flossen mittlerweile in die Projektplanungen der nächsten Jahre ein.
Nibelungen-Bike:
Seit Februar 2025 800 City- und E-Bikes
Eine erfolgreiche Fortsetzung fand auch das Kapitel Nibelungen-Bike: Seit Februar 2025 stehen unter dem Namen „VeloLeo“ 800 City- und E-Bikes bereit. Neben den bisherigen Standorten sind sie inzwischen auch an Bus- und Straßenbahnhaltestellen sowie an stark frequentierten Plätzen zu finden. Das von der Nibelungen initiierte Projekt für nachhaltige Mobilität wird bis heute erfolgreich fortgeführt.
Erfolg ist messbar:
Fast 10.000 Mieteinheiten bewirtschaftet die Nibelungen
Rund 9.700 Mieteinheiten stehen 2026 unter der Bewirtschaftung der Nibelungen, für die etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind. Circa 16,2 Millionen Euro gab die Nibelungen allein im Jahr 2025 für die Instandhaltung und Modernisierung aus. Die durchschnittliche Grundmiete liegt aktuell bei 6,36 Euro und betont den Anspruch, bezahlbaren Wohnraum auch in Zukunft in der Kommune zu sichern. 2022 veröffentlichte die Nibelungen zum ersten Mal einen Nachhaltigkeitsbericht. Er gibt Einblicke in die Bereiche Soziales, Ökologie und Wirtschaft. Mehrere Tausend Bäume und über 200.000 Blumenzwiebeln hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren gepflanzt, um auf den Klimawandel zu reagieren und die Lebensqualitäten in den Stadtquartieren der Nibelungen zu verbessern. Im Heidberg und Bebelhof erzeugte die Nibelungen mit vielen Photovoltaik-Anlagen nachhaltigen Strom, ein Kooperationsprojekt mit der Energiegenossenschaft Braunschweiger Land eG.
Schlüsselübergabe an den neuen
Geschäftsführer Rouven Langanke
Im März 2026 übergab der Nibelungen-Geschäftsführer Torsten Voß den Staffelstab an seinen Nachfolger Rouven Langanke und verabschiedete sich in den Ruhestand. 28 Jahre hatte Torsten Voß bei der Nibelungen gewirkt. Am 1. April übernahm der bisherige Prokurist Rouven Langanke als neuer Geschäftsführer des städtischen Wohnungsunternehmens das Ruder.
Die Nibelungen –
die Konstante im sozialen Wohnungsbau in Braunschweig
Am 22. Juli 2026 feierte die Nibelungen ihr 100-jähriges Bestehen. In den nächsten Jahren warten unter der Führung von Rouven Langanke neue, spannende Aufgaben mit außergewöhnlichen Sozial-, Bau- und Klimaprojekten. Vor allem der Klimawandel und die damit verbundenen Herausforderungen im Städtebau werden auch für die Nibelungen ein immer wichtigeres Thema werden. Wie in den vergangenen 100 Jahren auch wird sich unsere Nibelungen den großen Herausforderungen der jeweiligen Epochen stellen. Und viele neue, innovative Projekte werden aus ihrer Feder stammen …